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Projekte
Gemäß seiner Satzung gehört zu den Zwecken des Vereins "Erhalt jüdischen Kulturgutes in Waibstadt und Umgebung" und unterstützt "schulische Bildungs-, Jugend- und Projektarbeit im Bereich jüdischer Kultur und Geschichte des Kraichgaus". Daher umfasst die Tätigkeit des Vereins - neben dem Erhalt des Mausoleums in Waibstadt und der Erforschung und Dokumentation der Geschichte der Familie Weil als Schwerpunkten - weitere Projekte, deren Planung und Umsetzung meistens in enger Zusammensarbeit mit der Projekltgruppe "Judentum im Kraichgau" an der Realschule Waibstadt erfolgen. Im Rahmen des Mahnmal-Projektes in Waibstadt wurden auch die Schicksale der ehemals in der Gemeinde lebenden Juden erforscht. Als Folgeprojekt entstand daher die Initiative zur Verlegung von Stolpersteinen in Waibstadt, welche an die sieben Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft erinnern. Idee und Zielsetzung der Initiative werden in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen vorgestellt. mehr ... Am 27. Januar 2011 wurde in Waibstadt ein Mahnmal eingeweiht, welches an die ehemals in der Gemeinde lebenden Juden erinnert, die am 22. Oktober 1940 in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich deportiert wurden. Bürgermeister Joachim Locher und Klaus Sauer, Schulleiter der Realschule Waibstadt, hoben in ihren Reden das Engagment der beteiligten Schüler hervor, welche in zweijähriger Projektarbeit einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur leisteten. mehr ... Die Initiative zur Verlegung von Stolpersteinen in Neidenstein entstand im Jahr 2008 innerhalb der Projektgruppe "Judentum im Kraichgau" an der Realschule Waibstadt. In enger Zusammenarbeit mit dem Verein "Jüdisches Kulturerbe im Kraichgau e. V." sowie des Heimatvereins Neidenstein erfolgte die Recherche von Opfern des Nationalsozialismus, die in Neidenstein lebten. Am 13. Oktober 2010 fand schließlich die Verlegung der Steine statt. mehr ...
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